Den Begriff vorbereitete Umgebung hat ursprünglich Maria Montessori geprägt. In dem hier gebrauchten Sinn übernehme ich ihn von Margret von Allwörden und Marie Wiese: Vorbereitete Umgebung für Babys und kleine Kinder. Handbuch für Familien, Krippen und Krabbelstuben, Berlin 2004, 80 S.
Das Buch enthält eine Einführung in Emmi Piklers Theorie der autonomen Bewegungsentwicklung und viele praktische Tipps zum Selbstbau und zum Improvisieren.

Vgl. die Ausführungen von Freinet in seinem Text „Natur und Erziehung“; z. B.: „Wenn Sie in der Stadt leben und nicht die Vorteile einer solchen (ländlichen) Umgebung genießen, versuchen Sie wenigstens individuell oder kollektiv in größtmöglichem Ausmaß ein recht weites und reichhaltiges Milieu zu schaffen, das so gut wie nur möglich die abwesende Natur zu ersetzen vermag,“ sowie seine Vision eines „Kinderreservats“. Célestin Freinet: Pädagogische Texte mit Beispielen aus der praktischen Arbeit nach Freinet, Reinbek 1980, S. 99 ff.

Siehe auch meine vergleichende Besprechung: Fertige „Bildungsräume“ gibt es nicht! Drei Bücher zur „vorbereiteten Umgebung“ für Kinder unter drei - ein Vergleich: M. v. Allwörden und M. Wiese: Vorbereitete Umgebung … a.a.O.; Angelika von der Beek: Bildungsräume für Kinder von Null bis Drei. Weimar, Berlin: 2006; Kornelia Schneider: Krippenbilder. Gruppen-Erfahrungs-Spielräume für Säuglinge und Kleinkinder. Berlin: 1989, 2. Aufl. 1993.