Vorbereitete Umgebung - wozu?

Korb mit Kind

Wie die Fische nur im Wasser, so können kleine Kinder nur in ständiger Bewegung gedeihen. Krabbeln, sitzen, stehen, laufen lernen und die nächste Umgebung erobern, das sind angeborene Programme, die die Kinder selbst in Gang bringen und in Gang halten. Alles, was sie darin einschränkt, was sie gängelt oder drängelt, was zum Stillsitzen oder passiven Konsumieren anhält oder verleitet, hemmt ihre gesunde körperliche und geistige Entfaltung.

Das beste Milieu dafür bietet die freie Natur (und manchmal auch „naturnahe“ Spielplätze): Wiesen zum Rennen; Abhänge, Baumstämme, Felsblöcke zum Besteigen, Rutschen, Springen, Balancieren; Bäume zum Klettern und Schaukeln …. Was aber, wenn solche „wilden“ Orte kaum oder nur selten erreichbar sind?

spielende Kinder auf Rampe

Dann müssen wir, die Erwachsenen, eben solche Umgebungen gezielt schaffen, die vielfältige Bewegung ermöglichen, und zwar dort, wo die Kinder ihre meiste (wache) Zeit verbringen: In Wohnungen, in Kindertageseinrichtungen (Krippen, Krabbelstuben, Kindergärten), auf Spielplätzen, in Eltern-Kind-Gruppen: Als vorbereitete Umgebung einer Bewegungslandschaft.

Zuletzt geändert: Wednesday, 28-Apr-2010 13:51:30 CEST